Qualitätsmanagement

Das Qualitätsmanagement soll Bildungsstandards sichern, hinterfragen und optimieren. Vor allem in den Fächern mit externer Evaluation können so die erzielten Ergebnisse in einem objektivierbaren Vergleich gesehen werden und als Grundlage zur Arbeit in den jeweiligen Fachkonferenzen dienen. 

An unserer Schule nehmen immer zwei Kollegen einer Fachschaft an den regionalen Fachkonferenzen des Rhein-Erft-Kreises teil. Die grundlegenden Ergebnisse dieser Konferenzen werden in den Gesamtkonferenzen dem ganzen Kollegium informell mitgeteilt, damit jeder Kollege einen entsprechenden Informationsstand aus der jeweiligen Fachschaft hat.

An unserer Schule gibt es eine Qualitätsbeauftragte, die die Fachkonferenzen für Deutsch, Mathematik und Englisch berät. Diese Konferenzen finden regelmäßig statt, mindestens viermal im Schuljahr.

In diesen Konferenzen werden schwerpunktmäßig einmal im Jahr die schuleigenen Stoffpläne evaluiert, die Vergleichsarbeiten konzipiert und ausgewertet. Diese Stoffpläne sind verbindlich einzuhalten. Auf der Grundlage der neuen kompetenzorientierten Kernlehrpläne in Deutsch, Mathematik, Englisch, Naturwissenschaften und Gesellschaftslehre werden unsere schuleigenen Lehrpläne in diesem Jahr komplett überarbeitet, was eine Schwerpunktaufgabe der Fachschaften darstellt.

Jährlich werden in den Stufen 5 bis 9 Vergleichsarbeiten in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik geschrieben. Diese sollen vor allem die Parallelarbeit in den Stufen anbahnen und schulinterne Leistungsstandards sichern.

Jede dieser Arbeiten hat einen Wiederholungsanteil, der als Kontrolle über eingerichtete Fördermaßnahmen dienen und Wissen vertiefen soll. Des Weiteren haben sich die Fachkonferenzen darauf geeinigt, dass die Kompetenz Leseverstehen ein Schwerpunkt einer jeden schriftlichen Arbeit sein soll. Die Vergleichsarbeiten werden evaluiert. Die Evaluationsergebnisse fließen bei der entsprechenden Konzeption der Vergleichsarbeit für das folgende Schuljahr mit ein.

Darüber hinaus wurde die Möglichkeit eingeräumt schriftliche Arbeiten durch mündliche Prüfungen zu ersetzen.

Eine weitere Aufgabe der Qualitätsbeauftragten ist es die Ergebnisse der externen Evaluation durch Lernstand 8 und ZP 10 in einer Gesamtkonferenz vorzustellen. Dort wird das jeweilige Abschneiden sowohl im internen Schulbereich durch Vergleich der einzelnen Klassen als auch das Gesamtabschneiden im Landesvergleich der Schulform, bzw. bei Lernstand 8 auch noch im Standorttypvergleich, vorgestellt und diskutiert. 

Ein weiterer Aspekt zur Qualitätssteigerung ist die Einrichtung von leistungsorientierten E-Kursen in den Fächern Englisch und Mathematik in den Stufen 7 bis 9. Es wechselnausnahmslos nur Schüler aus dem Grundkurs in den Erweiterungskurs, die auf dem Zeugnis mindestens ein gut haben. Schüler, die im Erweiterungskurs ein mangelhaft auf dem Zeugnis bekommen, müssen im folgenden Jahresabschnitt den Grundkurs besuchen.

Der Qualitätssteigerung dient auch ist die Einrichtung der 9a als Vorklasse zur 10B. Dies bedeutet, dass am Ende des 8. Schuljahres die Schüler mit den notentechnischen Voraussetzungen für einen voraussichtlichen 10B-Besuch, aber auch die Schüler mit dem entsprechenden Potential dazu, eine entsprechende „Sonderklasse“ bilden, um dort mit erhöhten Anforderungen auf eine leistungsstarke 10B vorbereitet zu werden. Schülern der Parallelklassen ist der Weg in die 10B dadurch nicht versperrt. Im Schuljahr 2010 / 2011 haben wir mit dem Projekt begonnen und bisher positive Ergebnisse erzielt. 

Unser Medienkonzept sieht das Erlernen von PC-Grundlagen vor. So ist ab Klasse 7 im Stundenplan ein Computerkurs verbindlich für alle Schüler eingerichtet. In der Stufe 7 werden die Grundlagen gelegt, wie Umgang mit der Tastatur, Maus etc. und vor allem Richtlinien für die Nutzung des Internets vermittelt. In der Stufe 8 werden im ersten Halbjahr Kenntnisse zu Microsoft Word und im zweiten Halbjahr zu Microsoft Power Point erworben. Im neunten und zehnten Schuljahr ist der Unterricht mit dem Computer in den regulären Unterricht eingebettet mit der Maßgabe, dass jeder Schüler spätestens im ersten Halbjahr des zehnten Schuljahres eine selbst angefertigte Bewerbung vom Bewerbungsanschreiben bis zum Lebenslauf als Datei besitzt. Des Weiteren sollen die Schüler fit sein über Internetrecherche Ausbildungsstellen ausfindig zu machen.  

Überall im gesellschaftlichen Leben werden besondere Leistungen öffentlich gemacht und diejenigen, die sie vollbracht haben, werden herausgestellt und geehrt. Für unsere Schule ist dies ebenfalls ein Anlass ähnlich zu verfahren und zweimal im Jahr hervorragende Schülerleistungen öffentlich zu würdigen. So findet am Vormittag einer jeden Zeugnisausgabe die Belobigung statt. Zu dieser Belobigung kommt die ganze Jahrgangsstufe zusammen, sie findet in einem feierlichen Rahmen statt. Dort werden von der Schulleitung die Schüler mit dem besten Zeugnis einer jeden Klasse mit einer Urkunde geehrt. Außerdem erhält der Schüler aus jeder Klasse eine Urkunde, der den größten Lernfortschritt erzielt hat. Dieser Lernfortschritt wird durch den Vergleich der Notendurchschnitte des letzten zum aktuellen Zeugnis ermittelt. Bei der Belobigung zum Schuljahresende werden zusätzlich noch die Urkunden für besondere Schülerleistungen überreicht.  

Eine weitere Gewährleistung für Qualität ist die Notentransparenz bei den Schülern. Unsere Schule führt seit dem Schuljahr 2004 / 2005 in der Vorwoche zum Elternsprechtag eine Informationswoche durch. In dieser Woche bekommen die Schüler einen entsprechenden Laufzettel und haben die Möglichkeit sich die Noten in allen Fächern von den Fachlehrern eintragen zu lassen; darüber hinaus gibt der Klassenlehrer eine Einschätzung zum Arbeits- und Sozialverhalten des Schülers. Am Ende dieser Woche haben die Schüler dann einen kompletten Überblick über ihren aktuellen Leistungsstand in jedem Fach. Da in der Folgewoche immer der Elternsprechtag stattfindet, können Eltern und Schüler aufgrund des Laufzettels gezielt Kollegen aufsuchen. Die Beratung kann zielgerichtet angelegt und entsprechende Vereinbarungen getroffen werden.  

Ein anderer Aspekt der des Qualitätsmanagements ist, dass verbindlich Aussagen zum Arbeits- und Sozialverhalten auf dem Zeugnis vorgenommen werden. Nach einstimmiger Meinung unseres Kollegiums gibt es einen klaren Zusammenhang zwischen Leistung und dem Arbeits- und Sozialverhalten. Aus diesem Grund hat die Schulkonferenz im Schuljahr 2010 / 2011 beschlossen, diese auf dem Zeugnis zu vermerken. So werden auf dem Zeugnis zu den Bereichen Zuverlässigkeit und Ordnung, Leistungsbereitschaft und Sozialverhalten Bemerkungen zu jedem Schüler in Form von entspricht den Anforderungen in besonderen Maße, entspricht den Anforderungen oder entspricht den Anforderungen nicht getätigt.

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